
Zahnimplantat-Behandlungen
Schraubenfreie Zahnimplantate
Schraubenfreie Implantate – eine klare Trennung zwischen Werbebegriff und evidenzbasierter, osseointegrierter Versorgung.
- Material
- Titanimplantat
- Dauer
- 3–7 Tage (Einzelimplantat); 3–6 Monate bis zur Osseointegration
- Anästhesie
- Lokalanästhesie (Sedierung auf Wunsch)
- Heilung
- 3–7 Tage Heilung des Weichgewebes; 3–6 Monate Osseointegration
Behandlungsreise
Zahnimplantat-Prozess — 6 Schritte
Lesen Sie jeden Schritt — tippen, wischen oder die automatische Wiedergabe nutzen, um zwischen den Phasen zu wechseln.
Analyse der Zahnlücke
Die zahnlose Stelle, benachbarte Zähne und die Bisslage werden klinisch untersucht.
CBCT-Scan
Die 3D-Bildgebung misst Knochenvolumen, Nebenhöhlenlage und Nervkanalposition millimetergenau.
Digitale Planung
Durchmesser, Länge und Winkel des Implantats werden digital simuliert; eine chirurgische Schablone wird erstellt.
Implantatinsertion
Das Implantat wird geführt oder freihand in den Knochen eingesetzt; bei Bedarf erfolgt eine Knochenaugmentation in derselben Sitzung.
Abutment
Nach der Einheilung wird das Verbindungsabutment angebracht und das Zahnfleischprofil geformt.
Kronenversorgung
Eine individuell gefertigte Zirkonoxid- oder Keramikkrone vollendet das funktionelle und ästhetische Ergebnis.
Wischen oder einen Schritt auswählen

Was ist die Behandlung?
Der Begriff „schraubenfreie Zahnimplantate“ wird in Werbung und Patienteninformationen häufig verwendet. Klinisch sind damit Implantatsysteme gemeint, bei denen die Verbindung zwischen Implantat und Krone bzw. Abutment ohne sichtbare Schraube erfolgt. Das Titanimplantat im Kieferknochen hat in der Regel trotzdem ein Gewinde – Osseointegration, DVT-Planung (digitale Volumentomographie) und chirurgischer Ablauf entsprechen der herkömmlichen Implantologie.
Schraubenfreie Verbindungen nutzen verschiedene Mechanismen: das Zementieren der Krone auf ein Abutment, Press-Fit-Systeme, konometrische Verbindungen oder herstellereigene Plattformdesigns bestimmter Implantatmarken. Ziel sind ästhetische Vorteile (kein Schraubenkanal in der Krone), eine vermeintlich einfachere Handhabung oder die Abgrenzung einer Marke.
Wichtig für Patienten: „Schraubenfrei“ ist an sich kein Qualitätsmerkmal. Der Erfolg eines Implantats hängt nachweislich von Osseointegration, korrekter Planung, Qualität der Implantatmarke, chirurgischer Erfahrung und langfristiger Pflege ab – nicht allein von der Art der Verbindung. Für verschraubte Systeme gibt es weltweit die umfangreichsten Langzeitdaten, und sie lassen sich leichter nachbessern.
Unsere Beratung trennt Werbeversprechen von klinischer Realität: Wir klären, welches System – verschraubt oder schraubenfrei – für Ihren Fall (Frontzahn, Seitenzahn, ganzer Kiefer) evidenzbasiert und langfristig sinnvoll ist.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Eine schraubenfreie Implantatversorgung wird für Patienten geplant, die nach Anamnese, intraoralem Befund und Untersuchung als geeignet eingestuft werden und bei denen ein schraubenfreies System klinisch sinnvoll ist, also für Patienten, die:
Weniger geeignet ist ein schraubenfreies System, wenn eine einfache Nachbesserung im Vordergrund steht (verschraubte Systeme lassen sich leichter warten) oder wenn es keinen klinischen Vorteil gegenüber einer Standardverschraubung bietet. Über die endgültige Eignung und die Systemwahl entscheiden klinische Beurteilung und DVT.
- eine ästhetische Versorgung im Frontzahnbereich wünschen, bei der ein Schraubenkanal Farbe oder Transluzenz beeinträchtigen könnte,
- ein bestimmtes Implantatsystem mit schraubenfreier Plattform bevorzugen (nach Aufklärung über die Alternativen),
- in einem allgemeinen Gesundheitszustand und mit einer Knochenqualität sind, die einen Standard-Implantateingriff erlauben,
- realistische Erwartungen haben – schraubenfrei bedeutet nicht schmerzfrei, sofort belastbar oder ohne Osseointegration,
- die Pflegehinweise befolgen und Kontrolltermine einhalten können.
Lebensdauer & Erfolgsdaten von Zahnimplantaten
95%+
Funktioneller Erfolg nach 10 Jahren (Literaturdurchschnitt)
20+ Jahre
Angestrebte Nutzungsdauer bei regelmäßigen Kontrollen
3–6 Mon.
Osseointegration im Unterkiefer
4–8 Mon.
Osseointegration im Oberkiefer
Nachteile
Aufwendigere Nachbesserung:
Zementierte Kronen lassen sich schwerer entfernen als verschraubte – Wartung und Reparatur sind komplexer.
Nicht pauschal besser:
Für verschraubte Systeme gibt es weltweit mehr klinische Langzeitdaten.
Verwirrender Werbebegriff:
„Schraubenfrei“ suggeriert oft Vorteile, die klinisch nicht belegt sind.
Systemabhängige Kosten:
Spezielle Abutments und schraubenfreie Plattformen können teurer sein.
Gleicher Eingriff und gleiche Heilung:
Die Osseointegration dauert nicht kürzer als bei Standardimplantaten.
Behandlungsablauf

Behandlungsablauf
Geschätzte klinische Dauer: **3–7 Tage** (erste Reise mit Provisorium). Anästhesie: **Lokalanästhesie** (Sedierung auf Wunsch).
- Vorabbeurteilung: Fotos, Röntgenbilder und Anamnese – Aufklärung über schraubenfreie und verschraubte Lösungen für Ihren Fall.
- Klinische Untersuchung: Intraoraler Befund, bei Bedarf DVT; gemeinsame Besprechung der Systemwahl.
- Schriftliche Planung: Implantatmarke, Abutment-Typ, Verbindungsart, Reisedauer und Kosten.
- Einsetzen des Implantats: Standardprotokoll unter Lokalanästhesie – Osseointegration 3–6 Monate.
- Abutment und Krone: Schraubenfreie Verbindung (Zement, Press-Fit oder herstellereigen) nach dem Einheilen.
- Nachkontrolle: Okklusion, Ästhetik und Pflegehinweise; digitale Nachbetreuung nach Ihrer Rückkehr.
Geschätzte klinische Dauer: 3–7 Tage (erste Reise mit Provisorium). Anästhesie: Lokalanästhesie (Sedierung auf Wunsch).
- Vorabbeurteilung: Fotos, Röntgenbilder und Anamnese – Aufklärung über schraubenfreie und verschraubte Lösungen für Ihren Fall.
- Klinische Untersuchung: Intraoraler Befund, bei Bedarf DVT; gemeinsame Besprechung der Systemwahl.
- Schriftliche Planung: Implantatmarke, Abutment-Typ, Verbindungsart, Reisedauer und Kosten.
- Einsetzen des Implantats: Standardprotokoll unter Lokalanästhesie – Osseointegration 3–6 Monate.
- Abutment und Krone: Schraubenfreie Verbindung (Zement, Press-Fit oder herstellereigen) nach dem Einheilen.
- Nachkontrolle: Okklusion, Ästhetik und Pflegehinweise; digitale Nachbetreuung nach Ihrer Rückkehr.
Geschätzte klinische Dauer: 3–7 Tage (erste Reise mit Provisorium). Anästhesie: Lokalanästhesie (Sedierung auf Wunsch).

Heilung und Nachsorge
Die Heilung verläuft wie bei Standardimplantaten: 3–7 Tage Heilung des Weichgewebes nach dem Eingriff und 3–6 Monate Osseointegration bis zur definitiven schraubenfreien Krone.
In den ersten Tagen gilt: weiche Kost, kein Rauchen, die verordneten Medikamente einnehmen und sanft putzen. Gehen Sie vorsichtig mit dem Provisorium um und halten Sie die Kontrolltermine ein.
Langfristig brauchen schraubenfreie Kronen die gleiche Pflege wie verschraubte: tägliches Putzen, Reinigung der Zahnzwischenräume und jährliche Kontrollen. Bei Lockerung oder Beschwerden melden Sie sich bitte – eine Nachbesserung kann aufwendiger sein.
Risiken
Die Risiken entsprechen denen eines Standard-Implantateingriffs: Schwellung, Empfindlichkeit, selten Infektion oder Implantatverlust, sehr selten Komplikationen an Nerv oder Kieferhöhle. Die schraubenfreie Verbindung selbst birgt kein zusätzliches biologisches Risiko – Nachbesserung und Wartung können jedoch komplexer sein.
Alternativen (verschraubte Implantate, Brücke, Prothese) werden bei der Untersuchung besprochen. Die Entscheidung fällt nach evidenzbasierter Aufklärung mit Ihrer Einwilligung – nicht aufgrund eines Werbebegriffs.
Preisübersicht
Ab
ab €350
Abhängig von Implantatsystem, Abutment-Typ und Komplexität des Falls.
Behandlungen
Häufig gestellte Fragen
Kostenlose Erstbewertung
Wir erstellen Ihren Behandlungsplan gemeinsam auf Basis von DVT-Aufnahmen und einer klinischen Untersuchung.
Kostenlose Beratung














