
Zahnimplantat-Behandlungen · All-on-6-Protokoll
All-on-6 Zahnimplantate
Eine feste Vollkiefer-Prothese auf 6 Implantaten — erhöhte Stabilität für Patienten mit breiterem Kiefer oder höherem Bisskräftebedarf.
- Ganzkieferversorgung mit 6 Implantaten
- Provisorischer Zahnersatz am selben Tag
- Vollständige Kieferrehabilitation
- Material
- Titanimplantat
- Dauer
- 3–6 Tage (feste provisorische Prothese in derselben Reise); definitive Prothese nach 4–6 Monaten in zweiter Reise
- Anästhesie
- Lokalanästhesie (Sedierung oder Vollnarkose auf Anfrage)
- Heilung
- 5–10 Tage Weichgewebeheilung, 4–6 Monate vollständige Osseointegration
All-on-6
6 Implantate, Vollbogen-Restauration
Tippen Sie, um jedes Implantat zu platzieren — Winkel und Position werden live angezeigt.
Provisorische Zähne
Am selben Tag oder kurzfristig stellt ein provisorischer Zahnersatz die Funktion wieder her.
Einheilung
In 3–6 Monaten integriert sich das Implantat mit dem Kieferknochen (Osseointegration).
Endgültiger Zahnersatz
Der dauerhafte Vollbogen-Zahnersatz mit Zirkonoxid- oder Titangerüst wird eingesetzt.

Was ist All-on-6?
All-on-6 ist ein Implantatprotokoll für Patienten mit weitgehendem oder vollständigem Zahnverlust in einem Kiefer: Eine feste Zahnreihe wird auf 6 Implantaten verankert. Als logische Weiterentwicklung von All-on-4 teilt es dessen Grundprinzip – eine feste Vollprothese auf möglichst wenigen Implantaten –, nutzt aber zusätzliche Implantate für eine breitere Stützbasis und eine ausgewogenere Lastverteilung.
Mit 6 Implantaten werden die Kaukräfte – besonders bei gutem Knochenvolumen und guter Knochendichte – gleichmäßiger verteilt. Die Last auf jedes einzelne Implantat sinkt, was theoretisch das langfristige Risiko eines Implantatverlusts verringert. Eine Konstruktion auf 6 Implantaten bietet zudem eine Sicherheitsreserve: Geht in seltenen Fällen ein Implantat verloren, können die verbleibenden 5 die Prothese vorübergehend tragen – bei nur 4 Implantaten ist das nur eingeschränkt möglich.
All-on-6 wird meist im Oberkiefer bevorzugt, da der Knochen dort von Natur aus weniger dicht ist und zusätzliche Implantate die Lastverteilung sichern. Die Methode ist in beiden Kiefern anwendbar; die ideale Zahl der Implantate wird nach der 3D-Bildgebung festgelegt.
Bei der Wahl zwischen All-on-4 und All-on-6 berücksichtigt der Zahnarzt nicht nur das Knochenvolumen, sondern auch Kaugewohnheiten, Kraft der Kaumuskulatur, Zustand des Gegenkiefers und die gesamte Mundsituation. Ein kräftiges Gegengebiss mit natürlichen Zähnen kann mehr Stützpunkte (All-on-6) langfristig sicherer machen. Sind beide Kiefer mit Implantaten versorgt, sind die Gegenkräfte ausgewogen, und All-on-4 reicht oft aus.
Diese Entscheidung ist individuell – es gibt nicht die eine „richtige“ Lösung. Unser Ziel ist es, Ihnen alle Optionen transparent und ohne Druck vorzustellen und gemeinsam die passende Entscheidung für Ihre Knochenstruktur, Ihren Lebensstil und Ihr Budget zu treffen.
Diese Seite erläutert die Unterschiede zu All-on-4, die Eignung, die klinischen Schritte sowie Heilung und Preise in Alanya.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
All-on-6 kommt besonders für Patienten infrage, die:
Bei der Beurteilung werden Panoramaröntgenbild und DVT (digitale Volumentomographie) gemeinsam ausgewertet. Manchmal ergibt sich ein gemischter Plan – z. B. 6 Implantate im Oberkiefer und 4 im Unterkiefer –, denn jeder Kiefer wird unabhängig beurteilt.
Eine häufige Frage lautet: Welchen konkreten Unterschied machen 2 zusätzliche Implantate im Alltag? Das hängt von Knochenqualität und Kaugewohnheiten ab – für manche ist er kaum spürbar, bei breitem Kiefer oder kräftiger Kaumuskulatur können zusätzliche Implantate Lebensdauer und Stabilität der Prothese jedoch deutlich verbessern.
Bei begrenztem Knochenvolumen können die zusätzlichen Implantate für All-on-6 einen Knochenaufbau erforderlich machen; dann werden All-on-4 und ein All-on-6 mit Knochenaufbau verglichen. Rauchen und unkontrollierter Diabetes werden berücksichtigt. Die endgültige Eignung wird nach DVT und klinischer Untersuchung festgestellt.
- über ausreichend Knochenvolumen und Knochendichte für mehr Implantate als bei All-on-4 verfügen,
- einen breiteren Kiefer haben und mehr Stützpunkte für die Prothese benötigen,
- an Bruxismus (Zähneknirschen/-pressen) mit höherer mechanischer Belastung leiden,
- im Oberkiefer weitgehend oder vollständig zahnlos sind – die dort von Natur aus geringere Knochendichte erfordert zusätzliche Stützpunkte,
- großen Wert auf eine langfristige Sicherheitsreserve legen – nach dem Motto „mehr Implantate, mehr Sicherheit“,
- nach einer früheren All-on-4-Behandlung mit Implantatverlust oder Stabilitätsproblemen eine Revision wünschen,
- medizinisch für eine Implantat-OP geeignet sind und für eine möglichst lange Lebensdauer der Prothese Mehrkosten in Kauf nehmen,
- die Vollkiefer-Sanierung als langfristige Investition betrachten.
Konzept: Feste Zähne an einem Tag
1 Tag
OP + festsitzende provisorische Prothese
6
Implantate pro Kiefer (All-on-6-Protokoll)
3–6 Mon.
Einheilzeit bis zur definitiven Prothese
24–48 Std.
Phase mit weicher Kost
Wie wird die Behandlung durchgeführt?
- 1
Klinische Untersuchung und DVT:
Knochendichte, Knochenvolumen und anatomische Grenzen (Kieferhöhle, Nervkanal) werden dreidimensional erfasst.
- 2
Digitale Implantatplanung:
Position und Winkel aller 6 Implantate werden in der Planungssoftware festgelegt – typischerweise 4 im vorderen und mittleren Bereich, 2 schräg im hinteren Bereich.
- 3
Notwendige Extraktionen:
Nicht erhaltungsfähige Zähne werden in derselben Sitzung oder vorab entfernt.
- 4
Implantatinsertion:
Unter Lokalanästhesie (Sedierung auf Anfrage) werden 6 Implantate an den geplanten Positionen gesetzt.
- 5
Feste provisorische Prothese am selben Tag:
Sofern geeignet, wird sie direkt nach der Insertion verschraubt.
- 6
Osseointegration:
In 4–6 Monaten verwachsen die Implantate mit dem Knochen; in dieser Zeit tragen Sie die provisorische Prothese.
- 7
Definitive Prothese:
Nach der Einheilung wird die maßgefertigte definitive Prothese (meist aus Zirkonoxid) eingegliedert.
- 8
Abschlusskontrolle:
Okklusion, Feinabstimmung und Pflegeanweisungen für die Langzeitpflege.
All-on-6 folgt einem ähnlichen Protokoll wie All-on-4, mit 6 Implantaten und sorgfältiger Planung:
Mit 6 Implantaten dauert die OP etwas länger als bei All-on-4 – typischerweise 2,5 bis 4,5 Stunden. Eine Sedierung ist auf Anfrage möglich. Komfort und Sicherheit haben bei jedem Schritt Priorität.
All-on-8 vs. All-on-4 vs. All-on-6
Alle drei Protokolle zielen auf eine festsitzende Prothese für den gesamten Kiefer; sie unterscheiden sich in Implantatanzahl, Lastverteilung und Fallauswahl.
All-on-4
- 4 Implantate pro Kiefer
- Geneigte seitliche Implantate verbreitern die Stützbasis
- Standardfälle mit begrenztem Knochenvolumen
- Kürzere OP; in der Regel die geringsten Kosten
All-on-6
- 6 Implantate pro Kiefer
- Zusätzlicher Halt im mittleren und hinteren Kieferbereich
- Breite Kiefer mit Bedarf an zusätzlicher Stabilität
- Mittlerer chirurgischer Aufwand und mittlere Kosten
All-on-8
- 8 Implantate pro Kiefer
- Mehr Stützpunkte entlang des Kiefers
- Ausgewählte Fälle mit dem Ziel maximaler Abstützung
- Größter chirurgischer Aufwand; nicht für jeden Patienten geeignet
Eingesetzte Technologien
DVT (3D-Röntgen):
Grundlage für die detaillierte Darstellung des Kiefers und die sichere Planung aller 6 Implantate.
Digitale Implantatplanungssoftware:
Winkel, Tiefe und Position jedes Implantats werden vor der OP simuliert.
Navigierte Chirurgie:
Individuelle Bohrschablonen für eine hochpräzise Insertion.
CAD/CAM-Prothesenherstellung:
Provisorien und definitive Prothesen werden digital gefertigt.
Markenimplantatsysteme:
Straumann, Nobel Biocare, Osstem – mit Langzeitdaten.
Zirkonoxid-Prothesentechnik:
Für definitive Prothesen – Ästhetik und Haltbarkeit.
Digitales Smile Design:
Größe, Form und Farbe der Zähne der definitiven Prothese werden digital geplant.
Intraoralscanner:
Für die Abdrücke von Provisorium und definitiver Prothese – schneller und angenehmer.
Diese Technologien ermöglichen eine präzise, sichere Planung aller 6 Implantate und verbessern die Vorhersagbarkeit.

Wie viele Tage dauert die Behandlung?
Die erste Phase (Extraktion, 6 Implantate, feste provisorische Prothese) dauert typischerweise 3–6 Tage. Die Osseointegration dauert 4–6 Monate. Die zweite Reise für Abdruck, Fertigung und Eingliederung dauert 3–5 Tage. Insgesamt vergehen etwa 5–7 Monate – dank der provisorischen Prothese können Sie in dieser Zeit normal lächeln und kauen.
Die Wartezeit verbringen Sie zu Hause und führen mit der provisorischen Prothese Ihren gewohnten Alltag. Die Osseointegration kann digital anhand geteilter Bilder überwacht werden; bei unerwarteten Problemen vor der zweiten Reise kontaktieren Sie uns.
Behandlungsablauf
Für internationale Patienten beginnt die All-on-6-Behandlung mit einer digitalen Vorabbeurteilung vor der Anreise. Bei Ankunft werden Sie per VIP-Transfer abgeholt; am ersten Tag erfolgen Untersuchung und DVT. Extraktionen und das Setzen der 6 Implantate finden meist innerhalb von 2–4 Tagen statt – etwas länger als bei All-on-4. Sofern geeignet, reisen Sie mit einer festen provisorischen Prothese nach Hause.
Nach der Osseointegration (4–6 Monate) folgt eine zweite Reise von 3–5 Tagen für die definitive Prothese. Unterkunft, Dolmetscher und VIP-Transfer werden bei beiden Reisen organisiert. In den ersten 2–3 Tagen der ersten Reise empfehlen wir, sich in der Nähe der Klinik auszuruhen – eine OP mit 6 Implantaten kann mehr Erholung erfordern als All-on-4.
Ein Patientenkoordinator stimmt Termine und Erholungszeiten aufeinander ab. Bei der zweiten Reise benötigt das Labor nach dem Abdruck 2–3 Tage – Zeit, die Sie bis zur finalen Eingliederung in Alanya verbringen können.
Nachteile
Die Grenzen von All-on-6 im Überblick:
Größerer Eingriff als bei All-on-4:
2 zusätzliche Implantate bedeuten eine längere OP und möglicherweise eine intensivere Heilung.
Höhere Kosten:
Die zusätzlichen Implantate erhöhen die Gesamtkosten gegenüber All-on-4.
Begrenztes Knochenvolumen:
Manche Patienten haben nicht genug Knochen für 6 Implantate – dann ist ein lokaler Aufbau oder der Wechsel zu All-on-4 nötig.
Chirurgischer Eingriff:
OP-Risiko und Heilungsphase wie bei jeder Implantatbehandlung.
Langfristige Pflege ist entscheidend:
Hygiene und Kontrollen senken das Risiko einer Periimplantitis.
Ihr Zahnarzt erläutert Ihnen die Unterschiede zwischen All-on-4 und All-on-6 und deren Eignung für Ihre Kieferstruktur. Bei der Entscheidung sollten nicht nur die aktuellen Bedürfnisse, sondern auch die Leistung der Prothese in den nächsten 10–20 Jahren berücksichtigt werden.
Heilung und Nachsorge
Schwellungen, Blutergüsse und Empfindlichkeit in den ersten Tagen sind zu erwarten – mit 6 Implantaten kann die Heilung intensiver verlaufen als bei All-on-4. Unsere Empfehlungen:
- in den ersten 2–3 Tagen regelmäßig kühlen,
- Antibiotika und Schmerzmittel wie verordnet vollständig einnehmen,
- in den ersten 2 Wochen weiche Speisen essen; harte oder klebrige Speisen meiden,
- die provisorische Prothese nicht mit übermäßiger Kaukraft belasten,
- nicht rauchen oder das Rauchen reduzieren,
- sanft putzen und mit der verordneten Lösung spülen,
- in der ersten Woche auf intensiven Sport verzichten.
Die anfängliche Schwellung klingt meist innerhalb von 7–10 Tagen ab; die vollständige Heilung des Weichgewebes dauert 2–4 Wochen. Nach Ihrer Rückkehr erfolgt die Nachbetreuung digital; bei unerwarteten Problemen senden Sie uns ein Foto oder Video für eine schnelle Rückmeldung.
Risiken
All-on-6 ist durch Langzeitdaten belegt, birgt aber wie jede OP Risiken: Schwellung, seltene Infektionen, unzureichende Einheilung und Abnutzung der Prothese. 6 Implantate bieten einen Vorteil, falls in seltenen Fällen ein Implantat verloren geht – das chirurgische Risiko bleibt jedoch bestehen. Es wird durch ein erfahrenes Team, sorgfältige Fallauswahl und Nachsorge verringert. Komplikationen sind durch die Klinikgarantie abgedeckt. Langfristig können Abnutzung oder Periimplantitis auftreten – regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigung sind daher wichtig. Die individuelle Risikobeurteilung erfolgt nach Untersuchung und Bildgebung.
Warum uns wählen?
Ein Zahnarztteam mit Erfahrung in der Betreuung internationaler Patienten und in digitaler Implantatplanung,
präzise, sichere Planung der All-on-6-OP mit DVT,
VIP-Flughafentransfer und Unterkunft,
Patientenkoordinator rund um die Uhr,
Partnerkliniken mit Zertifizierung für Gesundheitstourismus,
digitale Nachbetreuung und Planung der zweiten Reise,
transparente, persönliche Planung mit klarer Abwägung zwischen All-on-4 und All-on-6,
einheitliche Koordination – jeder Schritt vor, während und nach der Reise ist transparent.
Dt. Selim Mert Şahinkaya und sein Team bestimmen die Zahl der Implantate passend zu Ihrer Kieferstruktur und Ihren langfristigen Bedürfnissen – mit dem Ziel eines dauerhaften klinischen Erfolgs, nicht nur eines kurzfristigen Ergebnisses.
Preisübersicht
Ab
ab €4200
Pro Kiefer; abhängig von Knochenzustand, Implantatmarke und Prothesenmaterial.
Behandlungen
Häufig gestellte Fragen
Kostenlose Erstbewertung
Wir erstellen Ihren Behandlungsplan gemeinsam auf Basis von DVT-Aufnahmen und einer klinischen Untersuchung.
Kostenlose Beratung
















