
Zahnkronen & Veneers
Premium-Keramik · CAD/CAM-Fertigung
Metallkeramik (VMK)
Klassische Kronen mit Metallunterbau und darüber geschichteter Keramik – belastbar, im Frontbereich kann jedoch ein grauer Zahnfleischrand stören.
- Material
- Zirkon / E-Max
- Dauer
- 4–7 Tage (in 2 Klinikbesuchen abgeschlossen)
- Anästhesie
- Lokalanästhesie
- Heilung
- 2–5 Tage leichte Empfindlichkeit

Was ist das?
Metallkeramik – in Deutschland oft als VMK (Verblend-Metall-Keramik) bezeichnet – ist ein klassisches Kronensystem mit Metallgerüst und darüber gebrannter Verblendkeramik. Das Metallgerüst übernimmt die mechanische Tragfunktion; die Keramikschichten verleihen Farbe und Form. Jahrzehntelang war VMK der Standard in der festsitzenden Prothetik und gilt auch heute als belastbare, wirtschaftliche Lösung – besonders im Seitenzahnbereich.
Im Gegensatz zu Vollkeramik (Zirkonoxid, E.max) enthält VMK eine Metallbasis. Diese kann bei dünnem Zahnfleisch oder Zahnfleischrückgang als grauer Schatten sichtbar werden – ein häufiger Grund, warum Patienten im Frontbereich auf metallfreie Alternativen umsteigen. Die Lichtdurchlässigkeit ist im Vergleich zur Glaskeramik eingeschränkt; im Sichtbereich wirkt das Ergebnis oft etwas matter.
Bei der Herstellung wird das Gerüst gegossen oder gefräst, anschließend mit opaken Keramikschichten überzogen (um das Metall abzudecken) und mit dentin- und schmelzähnlichen Schichten individuell gestaltet. Metall und Keramik verbinden sich beim Hochtemperaturbrand – eine bewährte Verbindungstechnik mit langjähriger klinischer Dokumentation.
In unserer Klinik in Alanya wird eine VMK-Versorgung nach der klinischen Untersuchung transparent geplant. Bei hohen ästhetischen Anforderungen im Frontbereich besprechen wir offen die Vorteile von E.max oder Zirkonoxid; bei begrenztem Budget oder hohen Kaukräften im Seitenzahnbereich kann VMK die sinnvolle Wahl bleiben.
Für wen ist es geeignet?
Metallkeramik kann in folgenden Situationen sinnvoll sein:
Weniger geeignet ist VMK bei sehr dünnem Zahnfleisch im Frontbereich, hohen ästhetischen Erwartungen oder bekannter Metallüberempfindlichkeit. Eine aktive Parodontitis oder unbehandelte Karies muss zuerst behandelt werden. Die endgültige Empfehlung erfolgt nach Untersuchung, Röntgenaufnahmen und Bissanalyse.
- Seitenzähne mit hohen Kaukräften und geringerer ästhetischer Priorität,
- Patienten mit begrenztem Budget, die dennoch eine belastbare festsitzende Versorgung wünschen,
- Ersatz alter, defekter VMK-Kronen im gleichen System,
- Brückenversorgungen, bei denen mechanische Stabilität im Vordergrund steht,
- Patienten ohne Nickelallergie (oder mit geeigneter Legierungswahl),
- Fälle, in denen Vollkeramik aus biomechanischen Gründen nicht ideal ist.
Eingesetzte Technologien
Digitale Abformung, CAD/CAM für Metallgerüste, professionelle Keramikbrennöfen und Farbskalen (z. B. VITA). Eine digitale Okklusionsanalyse sorgt für einen präzisen Biss, und im Labor werden Gerüst und Verblendung einer Qualitätskontrolle unterzogen.
Wie wird die Behandlung durchgeführt?
- 1
Untersuchung und Planung:
Röntgen, Fotos und Bissanalyse; Auswahl von Legierung und Zahnfarbe.
- 2
Zahnpräparation:
Unter Lokalanästhesie wird der Zahn rundum beschliffen, damit Platz für Gerüst und Verblendung entsteht.
- 3
Abformung:
digitaler Intraoralscan oder konventionelle Abformung.
- 4
Provisorium:
schützt den Zahn während der Laborfertigung.
- 5
Gerüstfertigung:
Das Metallgerüst wird gegossen oder per CAD/CAM gefräst.
- 6
Keramikverblendung:
Im Labor werden Opaker-, Dentin- und Schmelzschichten aufgebrannt.
- 7
Einprobe und Befestigung:
Kontrolle von Passung, Farbe und Biss, danach definitive Zementierung.
- 8
Abschlusskontrolle:
abschließende Prüfung von Kronenrand und Biss.
Nachteile
Durchscheinendes Metall:
Ein grauer Rand am Zahnfleisch ist möglich – besonders im Frontbereich.
Eingeschränkte Transluzenz:
weniger natürliche Lichtdurchlässigkeit als E.max oder Zirkonoxid.
Allergierisiko:
Bei Nickel- oder Metallunverträglichkeit ist Vorsicht geboten – die Wahl der Legierung ist wichtig.
Abplatzungen:
Die Verblendung kann bei starker Belastung oder einem Trauma abplatzen.
Präparation:
Der Abtrag von Zahnsubstanz ist erforderlich und dauerhaft.
Ästhetische Grenzen:
im Vergleich zu Vollkeramik weniger ideal für sichtbare Frontzähne.

Wie viele Tage dauert es?
Ein Standardfall wird in 4 bis 7 Tagen und 2 Klinikbesuchen abgeschlossen. Umfangreiche Brücken oder Zusatzbehandlungen können den Aufenthalt verlängern.
Behandlungsablauf
Ihr Aufenthalt in Alanya beginnt mit dem VIP-Transfer vom Flughafen Antalya. Am ersten Tag erfolgen Untersuchung, Präparation und Abformung. Die Laborfertigung dauert typischerweise 3–5 Tage; beim letzten Besuch wird die Krone eingesetzt. Ihr Patientenkoordinator begleitet Sie durchgehend.
Heilungsverlauf
Eine leichte Empfindlichkeit in den ersten Tagen ist normal. Meiden Sie anfangs sehr heiße oder kalte Speisen, achten Sie auf regelmäßige Mundhygiene und kommen Sie halbjährlich zur Kontrolle. Bei Bruxismus sollten Sie eine Schutzschiene tragen.
Risiken
Mögliche Risiken sind Empfindlichkeit, seltene Abplatzungen der Verblendung, Mikroundichtigkeiten am Kronenrand und eine Metallallergie bei ungeeigneter Legierung. Ihr individuelles Risiko beurteilen wir nach der Untersuchung.
Warum uns wählen?
transparente Materialberatung: VMK nur, wenn klinisch sinnvoll,
erfahrenes Team für internationale Patienten,
VIP-Transfer und Hotelorganisation,
Patientenkoordination rund um die Uhr,
akkreditierte Partnerkliniken.
Preisübersicht
Ab
ab €150
Abhängig von Fallkomplexität und Materialwahl.
Behandlungen
Häufig gestellte Fragen
Kostenlose Erstbewertung
Wir erstellen Ihren Behandlungsplan gemeinsam nach einer klinischen Untersuchung.
Kostenlose Beratung



