
Weitere Behandlungen
Sinuslift
Hebt den Sinusboden im Oberkiefer an und schafft Knochenhöhe für Implantate in der Seitenzahnregion.
- Digitale Chirurgieplanung
- Individuelles Behandlungsprotokoll
- Kontrollierter Heilungsverlauf
- Material
- Klinischer Standard
- Dauer
- Abhängig vom Falltyp
- Anästhesie
- Lokalanästhesie
- Heilung
- Einige Tage bis einige Wochen
Was ist die Behandlung?
Sinuslift (Sinusbodenelevation) ist ein chirurgisches Verfahren im Oberkiefer-Seitenzahnbereich, wenn der Kieferhöhlenboden (Sinusboden) nach Zahnverlust zu niedrig ist für sichere Implantatinsertion. Der Schneiderian-Membran wird vorsichtig angehoben und Knochenersatzmaterial wird zwischen Sinusboden und Kiefer eingebracht — so entsteht vertikale Knochenhöhe für Implantatankerung.
Die Kieferhöhle (Maxillarsinus) liegt direkt über den Oberkiefer-Backenzähnen. Nach Extraktion resorbiert der Alveolarfortsatz oft nach oben — der verfügbare Knochen unter der Kieferhöhle wird zu dünn. Ohne Sinuslift können Implantate in dieser Region nicht stabil platziert werden oder perforieren die Sinusmembran.
Techniken: interner Sinuslift (kleiner Defekt, transalveolär) und externer Sinuslift (lateraler Zugang, größerer Defekt). In Alanya planen wir mit CBCT die Membrandicke, Restknochenhöhe und ob simultane Implantation möglich ist.
Heilung vor definitive Implantatbelastung typisch 4–6 Monate — bei simultaner Insertion abhängig von Primärstabilität. Kombination mit Knochenaufbau und Implantatprotokoll häufig.
Diese Seite fasst Eignung, Ablauf und Heilung zusammen. Endgültiger Plan nach CBCT und klinischer Untersuchung.
Vorteile
Ermöglicht Oberkiefer-Implantate:
Wo ohne Lift keine sichere Insertion möglich.
Vertikale Knochenregeneration:
Ausreichende Höhe für Implantatstabilität.
Simultane Implantation möglich:
Bei geeignetem Restknochen eine OP weniger.
CBCT-geführte Planung:
Membrandicke und Nervverlauf vor OP bekannt.
Langfristige Implantatstabilität:
Fundament für Backenzahn-Implantate.
Kombinierbar mit Knochenaufbau:
Horizontaler und vertikaler Defekt adressiert.
Nachteile
Chirurgischer Eingriff:
Schwellung, Nasennebenhöhlen-Beschwerden erste Tage.
Heilungszeit:
4–6 Monate vor Implantatbelastung bei gestaffeltem Plan.
Zweite Reise:
Implantat und Krone nach Sinusheilung.
Kosten über Standardimplantat:
Chirurgie, Material und Membran.
Nasennebenhöhlen-Symptome:
Druck, verstopfte Nase temporär — Nachsorge wichtig.
Membranperforation selten:
Erfahrene Chirurgie minimiert Risiko.
Behandlungsablauf
- 1
Vorabbeurteilung:
CBCT und klinische Untersuchung.
- 2
Digitale Planung:
Restknochenhöhe, Membrandicke, Implantatposition.
- 3
Lokalanästhesie (Sedierung optional).
Lokalanästhesie (Sedierung optional).
- 4
Zugang:
Intern (transalveolär) oder extern (lateraler Fenster) je nach Defekt.
Risiken
Schwellung, Nasennebenhöhlen-Druck, Infektion, Blutung, verzögerte Heilung. Spezifisch: Membranperforation (meist intraoperativ behandelbar), Sinusitis, Material-Exposition selten. Risiken durch CBCT-Planung, sterile Technik und strikte Nachsorge reduziert. Rauchen und unbehandelte Sinusitis erhöhen Komplikationsrisiko. Alternativen (kurze Implantate, Brücke, zygomatische Implantate) besprochen. Individuelle Risikobeurteilung nach CBCT und Untersuchung.
Heilung und Nachsorge
Erste einige Tage bis Wochen: Gesichtsschwellung, Nasendruck, leichte Blutung — Kühlen, verschriebene Medikamente, weiche Kost. Nicht niesen mit geschlossenem Mund forcieren; offenes Niesen wenn nötig. Kein Rauchen. Salzwasserspülung wie verordnet. Flugreise-Timing mit Zahnarzt besprechen. Vollständige Sinus- und Knochenheilung vor Implantatbelastung: 4–6 Monate. Digitale Nachbetreuung während Wartezeit.
Preisübersicht
Ab
ab €400
Variiert je nach Fallkomplexität, Aufbaumaterial und Sinuslift-Typ (intern oder extern).
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